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Video - Erneuerung der Heizzentrale 2007

 

 zur schematischen Darstellung der Heizzentrale

Die Heizkessel                                                                                                                                                                  links der Niedertemperatur-Kessel Öl/Gas  mit einer Leistung von 850 Kw. Rechts der Brennwertkessel mit einer Leistung von 1350 Kw

 

Das BHKW (Blockheizkraftwerk) mit einer thermischen Leistung von 85 Kw und einer elektrischen Leistung von - modulierend - 50 Kwh - (Laufleistung ca. 22 Std täglich) Über das BHKW und der nachgeschalteten Pufferspeicher wird der gesamte Warmwasserbedarf abgedeckt, sodass gerade im Sommer die Heizkessel nicht genutzt werden müssen. Der erzeugte Strom wird in das Netz von Vattenfall eingespeist.

 

Die Kesselverteilung mit den beiden Kesselkreispumpen. Hier wird, über die Hydraulische- Weiche, die Verbindung zu den Verteilern der vier vorhandenen Heizkreisen hergestellt...

 

 ...sollte das BHKW einmal ausfallen, wird von hier auch die Warmwasserbereitung über die Heizkessel sichergestellt. Rechts der Schaltschrank für die Leittechnik. Hier laufen alle Drähte zusammen. Die Regelung der gesamten Heizungs- und Warmwasseranlage wird von hier aus gesteuert. (Pumpen, Mischer und Regler). Über eine Schnittstelle zu unserem Rechner, können alle Anlagenzustände wie z.B. Temperaturen, Verbrauchsmessungen und Störungen jederzeit abgefragt und ggf. korrigiert werden. Bei Störungen erfolgt eine Benachrichtigung über die Gebäudeleittechnik per SMS auf das Notdienst-Telefon.

 

 

Die Warmwassererzeugung  wird hauptsächlich über das BHKW abgedeckt, kann bei Bedarf aber auch über die Heizkessel erfolgen. Über einen Wärmetauscher wird das Brauchwasser auf eine Temperatur von 70° erwärmt und in dem Reaktions-Speicher (Rot) thermisch desinfiziert. (Legionellen) Vor Abgabe ins Netz, findet in einem zweiten Wärmetauscher  eine Abkühlung auf ca. 62° statt. Eine Zirkulationsleitung sorgt dafür, dass ständig warmes Wasser im Haus zur Verfügung steht. 

 

Um Spitzen beim Warmwasserbedarf auffangen zu können stehen primär (Heizungsseitig) ein 10.000 lt. und zwei 1.000 lt. Pufferspeicher zur Verfügung.           Der Warmwasserbedarf beträgt täglich ca. 20.000 lt. Das sind im Jahr ca. 7.300.000 lt.

 

Im Hintergrund die automatische Druckhaltestation für das Heizungswasser.          Vorne links ein "Schlammfang". Dieser hält Rückstände aus der Hausanlage zurück, damit diese sich nicht in den Heizkesseln ablagern.

 

Die Verteilung der vier Heizkreise.

 

Die Pumpenstation für die Heizkreise - Nord/Ost - Nord/West - Süd/Ost und Süd/West          In der Mitte steht eine Reserve-Pumpe zur Verfügung.

 

Die Druckerhöhungsanlage:

Da die Berliner Wasserbetriebe nur einen Druck von 3,5 bar zur Verfügung stellen, benötigen wir zur Versorgung der oberen Etagen eine Druckerhöhungsanlage. Je nach Bedarf stehen vier Pumpen zur Verfügung, um einen ständigen Druck von 8,5 bar sicherzustellen. Damit der Druck in den unteren Etagen nicht zu hoch ist, sind bis zur 4. Innenstraße Druckminderer an den Wohnungsanbindungen installiert.

 

Die Weichwasseranlage:

Das von den Berliner Wasserbetrieben gelieferte Trinkwasser hat eine Härte von ca.  20° dh. Dies ist sehr hart, und führt durch Erhitzen zu starken "Kalkausfällungen". Um unsere technischen Einrichtungen wie Wärmetauscher Mischer und Pumpen vor dieser starken Verkalkung zu schützen, wurde empfohlen und auch beschlossen, eine Weichwasseranlage für die Warmwasserbereitung zu installieren. Unser warmes Wasser hat daher eine Härte von 8,0° dh. = weich. Auch die Wasserversorgung für das Waschhaus ist auf Weichwasser umgestellt. Dies schont die Maschinen und kommt der Umwelt durch weniger Waschmittelverbrauch zugute. Die Kapazität der Anlage würde theoretisch auch für die gesamte Wasserversorgung des Hauses ausreichen.

Hinweise über die Wasserenthärtung finden Sie auch hier!

 

 

Der Installationsgang unter dem Haus. Horizontale Verteilungen der Warm - Kaltwasser, Abwasser, und Heizungsleitungen zu den 29 vertikalen Strängen. Links die Strom-Verteilungsleitungen.

 

Die Müllpressen Süd/Ost und Süd/West (Rechts eine neue Anlage aus dem Jahr 2013)

 

Die Müllpresse Nord (Bj. 2014)

 

Blick vom Aufzugsturm auf das Dach in Südliche Richtung. In der Mitte die Entlüfter für die innenliegenden  Küchen und Bäder. In dem kleinen Aufbau links ist die gesamte Antennentechnik für Radio und Fernsehen untergebracht.

 

Der Aufzugs-Maschinenraum: Zu sehen sind zwei von drei Aufzugsmaschinen. Diese in den Jahren 1992/93 neu installierten Schindler - Aufzugskabinen und Maschinen haben jeweils eine Tragfähigkeit von 15 Pers. bzw. 1125 kg. Eine dritte, die für den Lastenaufzug 11 Pers. bzw. 900 kg. befindet sich noch ein Stockwerk höher mit diesem Aufzug ist eine Fahrt bis auf das Dach möglich.

 

 

Das Diesel Notstrom-Aggregat Typ - Deutz-V8 - 100 PS (68 kw)  Motorenleistung und dem AEG Generator mit einer Leistung von 110 kvA ..... 

 

...seit über 50 Jahren sorgt er dafür, dass bei Netzausfall genügend Strom für die Technik vorhanden ist und mindestens ein Aufzug in Betrieb bleiben kann. Auch die Innenstraßenbeleuchtung (Nachtstatus) die Beleuchtung des Foyers und die Treppenhausbeleuchtung bleiben in Betrieb. Im Winter kann die Heizungsanlage manuell zugeschaltet werden.

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